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06.09.2017 Jungfahrerprüfungen

JungfahrerprüfungenAm 06. September 2017 galt es für den Pontonier-Nachwuchs von Schwaderloch ernst bei den jährlich stattfindenden Jungpontonierprüfungen. Nebst dem fahrerischen Können mussten die Jungpontoniere auch mit dem Seilwerk überzeugen. Die gelernten Knoten und Bünde mussten den beiden Prüfungsexperten ohne Fehler gezeigt werden können.


Prüfungen der Jungpontoniere
Jedes Jahr finden jeweils zum Schluss der Saision, im September, die Jungfahrerprüfungen in den Pontonier-Vereinen statt. Zugelassen zu den Prüfungen sind alle Jungpontoniere, welche im Vorfeld die Schwimmprüfung bestanden haben. Unter den kritischen Augen der beiden externen Prüfungsexperten der Armee, starteten die Schwaderlocher Jungpontoniere kurz nach 18.00 Uhr. Zu absolvieren gab es, je nach Alter und Ausbildungsstand die Kurse Eins (Vorderfahrerprüfung), Zwei (Steuermannprüfung mit Vorderfahrer) und Drei (Steuermannprüfung ohne Vorderfahrer). Beurteilt wird jeweils, ob der Jungpontonier der gestellten Aufgabe auf dem Wasser mit dem Weidling gewachsen ist. Hier kommt es zwar nicht um jeden einzelnen Bewertungspunkt an wie bei einem Wettfahren, aber der Gesamteindruck, wie eine Aufgabe gemeistert wird, ist für die erfolgreiche Prüfung entscheidend. Zusätzlich zu den fahrtechnischen Phasen muss jeweils auch der Nachweis erbracht werden, dass verschiedene „Knoten“ und „Bünde“ mit dem verschiedenen Seilwerk beherrscht werden. Auch hier werden die Resultate von den Experten begutachtet und bewertet.

Ausbildung der Jungpontoniere gut
Während des Jahres werden die Jungpontoniere von den Jungfahrleitern der Sektionen ausgebildet und auf die Wettfahren und Prüfungen vorbereitet. So auch in Schwaderloch. Dass ausnahmslos alle angetretenen Jungpontoniere die Prüfungen bestanden haben, ist zur Hauptsache diesen Ausbildern zuzuschreiben. Selbstverständlich sind die Jungfahrleiter bei Vereinen mit viel Nachwuchs auf zusätzliche Hilfe angewiesen. So sind immer weitere Personen während des Jahres im Einsatz, um die Ausbildung voranzutreiben. Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass sich immer wieder Personen zur Verfügung stellen, die sich solchen zusätzlichen Aufgaben stellen. So muss ein Jungfahrleiter, welcher nebst diesem Amt auch meistens Aktivpontonier ist, einen zusätzlichen Abend pro Woche für das Training freihalten. Es sei darum an dieser Stelle ein herzlicher Dank an diejenigen Personen gerichtet, welche dieses Amt zur Förderung des Nachwuchses ausüben.

Bilder vom Abend: